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Finanzberatung Kirsten Repp, Startseite

Ausbildungsvers.
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Sparverträge für Kinder

Sichern Sie Ihrem Kind oder Enkel die Zukunft. Von Ihnen abgeschlossene Verträge können später vom Kind übernommen werden. So sorgen Sie bereits heute für die Zukunft Ihrer Kinder oder Enkelkinder vor und machen diesen das Leben später leichter.

Finanzberatung Kirsten Repp, Vergleichsrechner
Einzelheiten zur Sparverträge für Kinder
 

Was genau ist eine Ausbildungsversicherung?

Finanzberatung Kirsten Repp, Sparverträge für KinderBei der Ausbildungsversicherung handelt es sich eigentlich um eine kleine Kapital-Lebensversicherung, die aber meist zum 18. Geburtstag des Kindes ausgezahlt wird.

Neben der Versicherungssumme soll diese Versicherung aber noch ein weiteres Risiko abdecken, nämlich den Tod der Eltern. Sterben Mama und Papa so übernimmt der Versicherer die restlichen Beiträge bis zum Auszahlungszeitpunkt, sodass das Kind eine finanzielle Grundlage beim Start ins Berufs- bzw. Ausbildungsleben erhält.

Es gibt mittlerweile aber auch andere Sparformen für Kinder. Man kann bereits heute für seinen Nachwuchs einen Grundstein zur Altersvorsorge legen und mit einem geringen Beitrag durch den Zinseszins-Effekt und die lange Laufzeit einen Teil der Altersvorsorge absichern. Die Modelle sind mittlerweile so flexibel, dass auch die Eltern davon profitieren, wenn das Geld für Ausbildung und Studium des Kindes doch nicht benötigt wird. Dann nämlich können solche Verträge in eine Rentenversicherung für das Kind oder die Eltern umgewandelt werden.
 

Wann sollte man Sparverträge für Kinder abschließen?

Es empfiehlt sich einen solchen Vertrag abzuschließen, wenn das Kind noch sehr klein ist. Deswegen sollten sich Großeltern, Paten und die Eltern bereits in den ersten Lebensjahren des Kindes entscheiden, ob so eine Versicherung abgeschlossen werden soll oder nicht.

Da auch heute noch eine Ausbildungsversicherung mindestens 12 Jahre laufen sollte, ist der Abschluss zu einem spätern Zeitpunkt nicht mehr sinnvoll.
 

Finanzberatung Kirsten Repp, Sparverträge für Kinder 2Was muss ich monatlich anlegen?

Verträge können schon ab 10,00 € Monatsbeitrag abgeschlossen werden. Mit 50,00 € pro Monat steht Ihnen der gesamte Versicherungsmarkt offen.

Unser-Tipp:
Der Versicherungsschutz und der Beitrag zur Ausbildungsversicherung richtet sich nicht immer nach dem Alter und Geschlecht des Kindes. Bei vielen Versicherungen ist ein Elternteil versichert, der Beitrag wird anhand des Alters und Geschlecht von Mutter oder Vater berechnet.
 

Für wen sind diese Versicherungen interessant?

Sparverträge für Kinder sind sinnvoll, wenn:

  • Sie eine risikoarme Anlage mit guter Verzinsung suchen.
  • Sie etwas für die finanzielle Sicherheit Ihrer Kinder und Enkel machen möchten.
     

Sinnvolle Extras - Zusatzbausteine bei diesen Versicherungen?

Die meisten Sparverträge für Kinder und Ausbildungsversicherungen sind auf die Bedürfnisse der Kinder ausgelegt. So können bei vielen Anbietern durchaus wichtige Zusatzbausteine eingeschlossen werden.

Hierzu zählen:

  • Unfallzusatzversicherung
  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Kinderpflegerente
  • Kinderunfallrente
     

Zurück zur Übersicht

 

Risikolebensvers.
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Risikolebensversicherung

Die Risikolebensversicherung dient nur der Absicherung im Todesfall der versicherten Person. Da nach Ablauf im Grunde keine Auszahlung erfolgt sind die Beiträge sehr günstig. Bei dieser Versicherung geht es eigentlich nur um den Preis. Ein Vergleich der Anbieter lohnt.

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Einzelheiten zur Risikolebensversicherung

 

Was ist eine Risikolebensversicherung?

Die Risikolebensversicherung unterscheidet sich von einer klassischen Lebensversicherung dadurch, dass keine Sparanteile im Beitrag enthalten sind. Verstirbt die versicherte Person innerhalb der Vertragslaufzeit, wird die Versicherungssumme ausbezahlt; tritt der Versicherungsfall nicht ein, endet der Vertrag ohne Zahlung.

Zudem gibt es besondere Formen der Risikolebensversicherung.

Risikolebensversicherung auf verbundene Leben:

Bei dieser Versicherung sind zwei oder mehrere Personen in einem Vertrag versichert. Die Versicherung zahlt die vereinbarte Summe aber nur einmal, wenn eine Person stirbt. Sterben die versicherten Personen gleichzeitig (z.B. Verkehrsunfall) wird die Summe auch nur einmal ausgezahlt.

 

Finanzberatung Kirsten Repp, RisikolebensversicherungUnser Tipp:
Im Gegensatz zu einer Risikolebensversicherung auf verbundene Leben, lassen sich zwei voneinander unabhängige Verträge individuell gestalten und anpassen. Man sollte bei dieser Form immer zwei eigenständige Verträge zum Vergleich heranziehen.

Risikolebensversicherung mit gleichmäßig fallender Versicherungssumme:

Die Versicherungssumme wird jährlich bzw. monatlich laut Vereinbarung gesenkt. Diese Form der Risiko-LV wird manchmal zur Sicherung von Hypotheken genutzt.

 

Wie erklärt sich der Brutto- und Nettobeitrag?

Der Bruttobeitrag (Tarifbeitrag) enthält die Verwaltungs- und Risikokosten. Sind die Kosten geringer als angenommen entstehen sogenannte Überschussanteile.

Die Risikokosten sind von vornherein sehr vorsichtig kalkuliert. Deshalb können die Versicherer bereits bei Vertragsabschluss ungefähr sagen, welche Überschussanteile voraussichtlich entstehen. Diese können dann mit dem Tarifbeitrag = Bruttobeitrag verrechnet werden und ergeben damit den Zahlbeitrag = Nettobeitrag.

Sollte sich im Lauf der Jahre der Überschussanteil ändern, so ändert sich auch der Nettobeitrag. Angenommen die Überschüsse würden komplett ausfallen, so müsste der Bruttobeitrag bezahlt werden; teurer kann es jedoch für den Kunden nicht werden.

 

Ist es sinnvoll, die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit in die Risikolebensversicherung zu integrieren?

Berufsunfähigkeitsversicherungen sind in Verbindung mit einer Risikolebensversicherung oft günstiger als solo. Es ist daher oft sinnvoll, eine Risikolebensversicherung mit geringer Todesfallsumme und eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu kombinieren.

Beispiel:

Todesfallleistung 5.000 €, Versicherungssumme bei Berufsunfähigkeit 1.500 € pro Monat. Diese Variante kann günstiger sein, als nur 1.500 € Berufsunfähigkeits-Rente abzusichern. Welche Variante günstiger ist, hängt von vielen Faktoren wie Beruf und Laufzeit ab.

 

Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?

Die Versicherungssumme für den Todesfall sollte auf jeden Fall individuell ermittelt werden. Zu beachten ist ebenfalls die Lebenssituation.


Hinweis:
Die Mindestversicherungssumme liegt bei vielen Versicherungen bei 25.000,00 €. Wird eine hohe Versicherungssumme gewählt (z.B. über 200.000,00 €), verlangen die Versicherungen meistens eine ärztliche Untersuchung der versicherten Person. Die Kosten werden in dem Fall sehr oft von der Versicherungsgesellschaft übernommen.

 

Für wen ist die Risikolebensversicherung interessant? für wen nicht?

Risikolebensversicherungen sind sinnvoll, wenn:
Sie gerade eine Familie gegründet haben, als Hinterbliebenenschutz.
Sie Single mit Kind sind.
Sie eine Immobilie gekauft haben.
Sie selbständig sind und durch Ihren Tod das Unternehmen gefährdet wird.

Keinen Sinn macht eine Risikolebensversicherung, wenn:
Sie Kapital zur Altersvorsorge bilden müssen.
Sie bereits eine Kapitallebensversicherung mit entsprechender Summe besitzen.

 

Sinnlose Extras

Doppelte Auszahlung bei Unfalltod

Dieser Zusatz, der bei unfallbedingtem Tod die doppelteFinanzberatung Kirsten Repp, Risikolebensversicherung 2 Versicherungssumme verspricht, ist fast schon zum Standard geworden. Jeder dritte Vertrag ist damit ausgestattet.

Sinnvoll ist dieser Zusatz dennoch nicht. Wenn Sie eine höhere Absicherung tatsächlich benötigen, so sollte die Todesursache keine Rolle spielen. Brauchen Sie die doppelte Summe nicht, so können Sie sich die Prämie dafür sparen.

Oft wird angenommen, dass es sich um eine kostenlose Zusatzleistung handelt. Richtig ist, dass für diesen Zusatz Beiträge zu zahlen sind und der Sparanteil Ihrer Beiträge dadurch geringer ausfällt.

 

Unser Tipp:
Wer höheren Versicherungsschutz benötigt, sollte eine günstige Risikolebensversicherung abschließen, da diese nicht nur bei Unfalltod, sondern generell bei Tod zahlt.


 

 

Sterbegeldvers.
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Sterbegeldversicherung

Für die eigene Bestattung rechtzeitig vorzusorgen, fällt meistens nicht gerade leicht - der Gedanke daran wird oft verdrängt.

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Einzelheiten zur Sterbegeldversicherung


Fakten zur Sterbegeldversicherung

Eigene Vorsorge ist heute wichtiger denn je: Denn seit dem 1.1.2004 zahlt die gesetzliche Krankenversicherung kein Sterbegeld mehr und somit müssen die Bestattungskosten komplett von den Hinterbliebenen getragen werden.

Die Gesamtkosten für eine durchschnittliche Bestattung übersteigen heutzutage oft schon den Betrag von 5.000 €. Hinzu kommen noch die Kosten für die Grabpflege.

Mit der Sterbegeldversicherung können Sie diese Kosten durch eine fest vereinbarte Versicherungssumme abdecken, die im Todesfall - zuzüglich der erwirtschafteten Überschussanteile - ausbezahlt wird.

 

Ab welcher Versicherungssumme ist ein Abschluss möglich?

Der Abschluss einer Sterbegeldversicherung ist bei manchen Anbietern bereits ab einer Versicherungssumme von 500 € und bis zu einer Summe von 25.000 € möglich.

Sinnvoll ist es - angesichts der zu erwartenden Bestattungskosten - eine Sterbegeldversicherung mit einer Versicherungssumme zwischen 5.000 € und 10.000 € abzuschließen.

Die Beiträge richten sich nach dem Alter der versicherten Person bei Abschluss des Vertrages.

 

Finanzberatung Kirsten Repp, SterbegeldversicherungWelches Eintrittsalter ist sinnvoll?

Die Sterbegeldversicherung wird meist ab einem Eintrittsalter von 40 oder auch erst 50 Jahren angeboten - teilweise aber auch schon sehr viel früher. Je früher man eine Sterbegeldversicherung abschließt, desto günstiger sind die Beiträge. Umso wichtiger ist dann allerdings die Beitragszahlungsdauer, die teilweise trotzdem erst mit dem 85. Lebensjahr endet.

Das Höchsteintrittsalter für den Abschluss einer Sterbegeldversicherung liegt je nach Anbieter meist zwischen 70 und 85 Jahren.

 

Was ist bezüglich der Laufzeit zu beachten?

Die Wartezeit in der Sterbegeldversicherung beträgt je nach Anbieter zwischen ein und drei Jahren. Bei einem Todesfall innerhalb der jeweiligen Wartezeit werden meist nur die eingezahlten Beiträge zurückerstattet. Allerdings wird bei Tod durch Unfall innerhalb dieser Wartezeiten in aller Regel die volle Versicherungssumme ausbezahlt.

Bei manchen Anbietern ist bei Vertragsabschluss eine Gesundheitsprüfung (Fragebogen) erforderlich, bei anderen muss nur eine kurze Gesundheitserklärung abgegeben werden. Einige Anbieter verzichten gänzlich auf die Gesundheitsprüfung.

 

 

 

Unfallvers.
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Unfallversicherung

Unfälle passieren schnell und unerwartet. Oft sind Krankenhausaufenthalte oder Invalidität die Folge. Wollen Sie sicher und sorgenfrei den Alltag meistern, sichern Sie sich vor den finanziellen Folgen eines Unfalls ab.

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Einzelheiten zur Unfallversicherung

 

Unfallversicherung mit Prämienrückgewähr

Die Unfallversicherung mit Prämien-Rückgewähr ist eine Kombination aus Unfallversicherung und einem Sparvorgang. Ein kleiner Teil des Beitrages wird für den Versicherungsschutz verwendet, der größere Teil fließt in einen Spartopf.

Zunächst entsteht für Sie der Eindruck, als würden Sie Ihr Geld zurück bekommen. Die Bezeichnung "Prämienrückgewähr" führt hier zur Vermutung, dass man seine Versicherungsprämie zurück bekommt. Dies ist allerdings falsch, Sie bekommen nicht die Prämie, sondern die zuviel gezahlte Prämie mit einer meist geringen Verzinsung zurück.

Beispiel:


Finanzberatung Kirsten Repp, Unfallversicherung Statistik

Eigentlich hört sich die Sache gar nicht schlecht an, leider hat sie zwei Haken:

Die Verzinsung der Sparanteile ist deutlich geringer, als wenn Sie z.B. beim gleichen Versicherer eine Lebensversicherung abschließen.

Anbieter von Unfallversicherungen mit Prämienrückgewähr gehören zu den teuren Anbietern.

Unser-Tipp:
Niemand braucht eine Unfallversicherung mit Prämienrückgewähr. Schließen Sie lieber eine preisgünstige Unfallversicherung ab und legen die ersparte Prämie in einer Anlage Ihrer Wahl an.
 
 

Finanzberatung Kirsten Repp, UnfallversicherungWozu brauche ich eine private Unfallversicherung?

Unfallgefahren lauern überall und jederzeit. Gott sei Dank sind bleibende Gesundheitsschäden nicht die Regel, oder die Künste der Medizin sind erfolgreich.

Aber: Es bleibt nicht aus, dass Betroffene sich so schwer verletzen, dass sie vorübergehend oder sogar auf Dauer ihrem Beruf und den gewohnten Freizeitgewohnheiten nicht mehr nachgehen können.

Die private Unfallversicherung kann zum Teil beträchtliche Einkommensverluste und auch Einbußen an Lebensqualität ausgleichen. Die finanziellen Leistungen aus einer Privaten Unfallversicherung sind auch häufig das Startkapital für eine neue Existenz.

Wichtig:
Mehr als die Hälfte aller Unfälle ereignen sich in der Freizeit und im Haushalt, so dass hier keinerlei Vorsorge über die gesetzliche Unfallversicherung zu erwarten ist. Dies bedeutet, dass z.B. Hausfrauen und Kinder in der Freizeit überhaupt nicht abgesichert sind.
 
 

Finanzberatung Kirsten Repp, Unfallversicherung 2Was ist ein Unfall überhaupt?

Eigentlich weiß jeder, was ein Unfall ist. Dennoch wird der Unfallbegriff in den Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen wie folgt definiert: "Ein Unfall liegt vor, wenn der Versicherte durch ein plötzlich von außen auf seinen Körper wirkendes Ereignis/Unfallereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet.

Dieses "Fachchinesisch" wollen wir Ihnen übersetzen:

  • Ein Unfallereignis muss innerhalb eines kurzen Zeitraums (plötzlich) eintreten. Dies bedeutet, dass z.B. die Folgen eines Sonnenbrandes nach einem ausgedehnten Sonnenbad nicht als plötzlich anzusehen sind.
  • Ein Schlag oder ein Tritt vor das Schienbein ist ein von außen auf den Körper wirkendes Ereignis und damit versichert.
  • Die Gesundheitsschädigung muss unfreiwillig geschehen, d.h. Freitod oder Selbstverstümmelung gelten nicht als Unfall.
  • Die Gesundheitsschädigung muss einen körperlichen Schaden hervorrufen, d.h. psychische Reaktionen aufgrund eines Unfalls (z.B. Schock) fallen ebenfalls nicht unter den definierten Unfallbegriff.

 

Wer kann sich in der privaten Unfallversicherung versichern?

Jedermann kann quasi von Geburt an versichert werden. Somit besteht für alle Altersgruppen die Möglichkeit, sich für die finanziellen Folgen eines Unfalls abzusichern. Es können sich Berufstätige, Kinder, Hausfrauen, Selbständige, Studenten, einfach jeder versichern.

Aber keine Regel ohne Ausnahme:

Nicht versichert werden Personen, die geisteskrank oder dauernd pflegebedürftig sind.
 

Wann und wo gilt die Unfallversicherung?

Die private Unfallversicherung gilt weltweit und rund um die Uhr.Finanzberatung Kirsten Repp, Unfallversicherung 3

Dabei ist es egal, ob sich der Unfall während der Arbeit oder in der Freizeit ereignet.

Vereinzelt werden auch Freizeitunfall- oder Arbeitsunfallversicherungen abgeschlossen.

Sinn machen derartige Policen in der Regel nicht, da es sich nur um Ausschnittdeckungen handelt - wenn versichern, dann richtig.

 

Welche Leistungen bietet eine Unfallversicherung?

Das Kernstück einer Privaten Unfallversicherung ist die Invaliditätsleistung. Doch es gibt noch weitere individuell zu vereinbarende Leistungen.

Beachten Sie jedoch, dass Invalidität in der Regel immer versichert werden muss.

  • Invalidität
  • Todesfall
  • Tagegeld
  • Krankenhaustagegeld
  • Genesungsgeld
  • Übergangsgeld
  • Bergungskosten
  • Kosmetische Operationskosten

 

Wie hoch sollte ich mich/meine Familie versichern?

Nach einer Daumenregel soll die Versicherungssumme das Dreifache des jährlichen Bruttoeinkommens betragen. Für Erwachsene soll die Unfallversicherung Vorsorge dafür bieten, wenn sich von jetzt auf nachher durch einen Unfall mit bleibenden Gesundheitsbeeinträchtigungen die Lebenssituation verändert.

So können Kosten für den behindertengerechten Umbau der Wohnung oder des Hauses entstehen. Oder aufgrund des Unfalles kann nur noch mit einem entsprechenden umgebauten Auto (z.B. Handgas, Automatik) gefahren werden. Kinder erhalten in aller Regel keinerlei Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Deshalb muss man im schlimmsten Fall davon ausgehen, dass die Leistungen aus der Unfallversicherung womöglich für ein ganzes Leben ausreichen sollten.

Versicherungssummen unter 100.000 € gegen Invalidität machen in der Regel wenig Sinn, bei Kindern sollten es mindestens 150.000 € sein.

 

Was ist nicht versichert?

  • Unfälle, die dem Versicherten während Ausführung einer Straftat oder beim Versuch einer Straftat zustoßen.
  • Unfälle, die sich unmittelbar oder mittelbar durch Kriegs- oder Bürgerkriegsereignisse ereignen. Dasselbe gilt bei Unfällen durch innere Unruhen, sofern der Versicherte auf Seiten der Unruhestifter steht.
  • Unfälle, welche aufgrund von Bewusstseinsstörungen beruhen. Hierunter können z.B. epileptische Anfälle, Schlaganfälle, aber auch Trunkenheit gehören. Viele Anbieter berufen sich aber zum Teil bei Trunkenheit nicht auf den Ausschluss, sofern die Blutalkoholkonzentration unter 1,1 Promille liegt.
  • Unfälle, die sich bei Rennveranstaltungen ereignen, bei denen es auf die Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten ankommt.
  • Unfälle, bei den der Versicherte als Luftfahrzeugführer agiert oder beruflich (aktiv, nicht als Passagier auf dem Weg zu einem Geschäftstermin) ein Luftfahrzeug nutzt (z.B. Rettungssanitäter im Helikopter).
  • Gesundheitsschäden durch Strahlen (z.B. Röntgenstrahlen), sind nicht versichert. Gute Versicherungsbedingungen schließen diese Schäden ein.
  • Gesundheitsschäden, welche durch Heilmaßnahmen oder Eingriffe, welche die versicherte Person an ihrem Körper vornehmen lässt oder selbst vornimmt.
  •  

Unterschiede gesetzliche und private Unfallversicherung

Finanzberatung Kirsten Repp, Unfallversicherung 4Die gesetzliche Unfallversicherung ist eine Pflichtversicherung, welche von den Berufsgenossenschaften und den Gemeindeunfallversicherungen getragen wird. Die private Unfallversicherung wird hingegen von privaten Versicherungsunternehmen angeboten und unterliegt somit dem freien Wettbewerb.

Beiträge:

Die gesetzliche Unfallversicherung wird von den Arbeitgebern finanziert. Je nach Entgelt des Arbeitnehmers und der Gefahrensituation des Betriebs richtet sich die Höhe der Beiträge. Die Beiträge in der privaten Unfallversicherung zahlt der Versicherungsnehmer. Er bestimmt auch den Leistungsumfang, von welchem die Höhe der Prämie abhängt.

In der gesetzlichen Unfallversicherung ist grundsätzlich jeder Arbeitnehmer, aber auch Schüler, Studenten, Kinder in Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen versichert.

Der Versicherungsschutz in der gesetzlichen Unfallversicherung beschränkt sich lediglich auf Unfälle, die im Zusammenhang mit beruflichen Tätigkeiten oder Schulveranstaltungen etc. stehen. Hierzu zählen auch sog. Wegeunfälle. Desweiteren ist der Geltungsbereich in der Regel auf Deutschland begrenzt. Die private Unfallversicherung bietet hingegen rund und die Uhr und weltweit Versicherungsschutz.

In der gesetzlichen Unfallversicherung richtet sich die Höhe der Leistungen nach dem Lohn bzw. Gehalt des Versicherten. In der privaten Unfallversicherung kann der Versicherungsnehmer die Höhe der Versicherungsleistungen individuell und insbesondere nach seinen persönlichen Bedürfnissen kombinieren.

Verunglückt ein Kind beim Spielen, so zahlt die gesetzliche Versicherung nicht.

Verunglückt ein Arbeitnehmer beim Skifahren, so wird ebenfalls nicht geleistet.

Die gesetzliche Unfallversicherung kann somit nur als -nice to have-, aber keinesfalls als funktionierende Unfallversicherung gesehen werden. Es handelt sich eher um eine kleine Ausschnittdeckung, die eine private Unfallversicherung nicht ersetzen kann.

Progressionsstaffeln sind den meisten Menschen von der Einkommenssteuer her bekannt. Diese Progression besagt, dass mit steigendem Einkommen der Steuersatz (in %) und die zu zahlende Steuer (in €) steigen. In der Unfallversicherung bedeutet die Vereinbarung einer Progressionsstaffel, dass mit steigender Invalidität der Invaliditätsgrad (in %) und die Invaliditätsleistung (in €) steigen.

 

Zur Erläuterung sind die gängigsten Progressionsstaffeln in der folgenden Übersicht dargestellt.
 

Übersicht Progressionsstaffel
  Ohne 225% 350% 500% 1000%
Grundsumme 100.000 € 100.000 € 100.000 € 100.000 € 100.000 €
Leistung bei 10% z.B. Verlust eines Fingers 10.000 € 10.000 € 10.000 € 10.000 € 10.000 €
20% 20.000 € 20.000 € 20.000 € 20.000 € 20.000 €
30% 30.000 € 35.000 € 40.000 € 50.000 € 50.000 €
40% 30.000 € 55.000 € 70.000 € 100.000 € 100.000 €
50% 50.000 € 75.000 € 100.000 € 150.000 € 150.000 €
60% 60.000 € 105.000 € 150.000 € 220.000 € 320.000 €
70% 70.000 € 135.000 € 200.000 € 290.000 € 490.000 €
80% 80.000 € 165.000 € 250.000 € 360.000 € 660.000 €
90% 90.000 € 195.000 € 300.000 € 430.000 € 830.000 €
100% 100.000 € 225.000 € 350.000 € 500.000 € 1.000.000 €
 
 
 
Autovers.
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Günstige Autoversicherung, Auto Versicherung Vergleich


Sparen Sie bei Ihrer Kfz-Versicherung bis zu 60% und mehr. Ein Wechsel des Versicherers kann leicht mehrere hundert Euro an Einsparung ausmachen. Ob Neu-, Zweit- oder Gebrauchtwagen, vergleichen Sie hier bequem zahlreiche Anbieter unverbindlich und kostenlos.

 

Finanzberatung Kirsten Repp, Vergleichsrechner

Einzelheiten zur Autoversicherung


Kfz-Versicherungsvergleich - Wie geht das?

Sie können hier Kfz-Versicherungen in Preis und Leistung vergleichen. Wenn Ihnen eine Versicherung zusagt, können Sie ein Angebot anfordern oder direkt online einen Antrag stellen.
 

Was muss ich tun, wenn ich ein Auto neu zulassen möchte?Finanzberatung Kirsten Repp, Autoversicherung 1

Zur Zulassung eines Autos benötigten Sie in der Vergangenheit eine Doppelkarte (Versicherungsbestätigungskarte). Diese erhielten Sie vom Versicherer, um sie bei der Zulassungsstelle bei der Zulassung des Fahrzeugs vorzulegen.

Sinn der Versicherungsbestätigung ist die Sicherstellung, dass keine Fahrzeuge ohne Versicherungsschutz für den Straßenverkehr zugelassen werden. Mit der Ausstellung der Doppelkarte bestätigt der Versicherer, dass eine Kfz-Haftpflichtversicherung besteht. Kommt ein Kunde z.B. seinen Zahlungen nicht nach, so informiert der Versicherer die Zulassungsstelle. Diese informiert darauf hin die zuständige Behörde und dem Fahrzeug wird die Zulassung entzogen.

Die Doppelkarte wird seit 2008 durch einen siebenstelligen Code (elektronische Versicherungsbestätigung abgekürzt EVB) ersetzt. Mit dieser EVB-Nummer können Sie das Fahrzeug bei der Zulassungsstelle anmelden. Die Daten für die An- oder Ummeldung eines Fahrzeuges werden zwischen den Beteiligten mit Hilfe dieses Codes elektronisch ausgetauscht.
 

Wie komme ich an eine EVB-Nummer?

Wenn Sie über unseren Vergleichsrechner die Prämien berechnen und Ihren persönlichen Testsieger ermittelt haben, können Sie im Vergleichsergebnis auf "Antrag" klicken. Sie erhalten die EVB-Nummer dann entweder sofort oder zeitversetzt per Email.
 

Was muss ich tun, wenn ich den Versicherer zum Jahreswechsel ändern möchte?

Wichtig ist, dass Sie Ihre bestehende Versicherung vor dem 01.12. gekündigt haben. Die Kündigung muss vor dem 01.12. bei Ihrem bisherigen Versicherer eingegangen sein.

Sie haben ein so genanntes Sonderkündigungsrecht, wenn Ihr bisheriger Versicherer den Beitrag erhöht hat. Dann können Sie bis 4 Wochen nachdem Sie über die Erhöhung informiert wurden, den bestehenden Vertrag kündigen.

Eine EVB Nummer müssen Sie in diesem Fall nicht vorlegen. Sie müssen nur 2 Dinge tun:

  • Rechtzeitig den bestehenden Vertrag kündigen.
  • Vor dem 01.01. einen neuen Vertrag abschließen.

Der Vertragsabschluss erfolgt ganz einfach aus dem Vergleichsergebnis, durch den Klick auf "Antrag". Ihre Daten werden dann an den Versicherer übermittelt und Sie erhalten von diesem einen Versicherungsschein. Der neue Versicherer übermittelt eine neue EVB-Nummer an die Zulassungsstelle und der Vorgang ist abgeschlossen.

Nach Erhalt des Versicherungsscheins können Sie den Antrag immer noch mit einer Frist von 14 Tagen widerrufen.
 

Was ist ein Rabattretter oder Rabattschutz?

Den Rabattretter bieten einige Versicherer an. Hierbei kann man zwei Arten unterscheiden, einen kostenlosen Retter und einen kostenpflichtigen.

Kostenloser Rabattretter:

Dieser gilt meist für Fahrer, die eine hohe Schadenfreiheitsklasse (SF) erreicht haben (mind. SF 25 in der Haftpflicht). Bei dem ersten Unfall verändert sich der Beitrag nicht. In der SF wird man trotzdem zurückgestuft.

Rabattretter gegen Aufpreis (Rabattschutz):

Dieser ist quasi ein Zusatztarif und kostet dementsprechend mehr Prämie. Hier erkauft man sich also einen Freifahrtschein für einen Unfall (bei wenigen Versicherungen auch für mehrere Unfälle), damit der Beitragssatz unverändert bleibt, auch eine Zurückstufung in der Schadenfreiheitsklasse erfolgt nicht, solange man bei ein und demselben Versicherer bleibt.

Auch hier gilt: Sollten Sie einen solchen Rabattretter (Rabattschutz) haben, für den Sie zusätzlich eine Prämie zahlen, und irgendwann einen Unfall verursachen oder in einen Unfall verwickelt sein, erkundigen Sie sich frühzeitig was passiert, wenn Sie die Kfz-Versicherung wechseln.

Für beide Varianten gilt:

Bei dem ersten Unfall ändert sich nichts am Beitrag.

Nach einem Unfall sollte man vor dem Wechsel der Versicherung die neue Einstufung prüfen.
 

Was ist eigentlich eine Kfz-Haftpflichtversicherung?

Bei der Kfz-Haftpflichtversicherung handelt es sich um eine in Deutschland gesetzlich vorgeschriebene Pflichtversicherung. Jedes in Deutschland für den Straßenverkehr zugelassene Kraftfahrzeug muss eine solche Versicherung haben. Wie jede Haftpflichtversicherung leistet die Versicherung für Schäden, die Sie anderen zufügen.Finanzberatung Kirsten Repp, Haftpflichtversicherung In diesem Fall geht es um Schäden im Zusammenhang mit Ihrem Fahrzeug.

Wenn Sie z.B. mit Ihrem Auto gegen ein anderes Auto fahren oder gar einen Menschen verletzen, so übernimmt die Haftpflichtversicherung die hierfür anfallenden Kosten. Ihre Kfz-Haftpflichtversicherung ist aber auch zuständig, wenn Sie im Einkaufszentrum Ihr Fahrzeug beladen, der Einkaufswagen wegrollt und ein anderes Fahrzeug beschädigt. Denn derartige Dinge, die unmittelbar mit der Nutzung des Fahrzeugs zusammenhängen, gehören in den Bereich der Kfz-Haftpflichtversicherung.

 

Was ist eigentlich eine Teilkaskoversicherung?

Die Teilkaskoversicherung ersetzt Schäden am eigenen Fahrzeug. Allerdings leistet die Teilkaskoversicherung nur in bestimmten Fällen. Glasschäden, Sturmschäden, Diebstahl des Fahrzeugs oder von Fahrzeugteilen, Hagelschäden und Wildschäden sind die wichtigsten versicherten Gefahren. Wenn z.B. durch einen Steinschlag die Windschutzscheibe beschädigt wird, übernimmt die Teilkaskoversicherung die anfallenden Kosten. Hierbei ist es unerheblich, ob die Scheibe durch einen Steinschlag oder durch eigenes Verschulden beschädigt wird. Sie erhalten bei Glasschäden "Naturalersatz", das heißt Sie bekommen eine neue Scheibe. Wird das Fahrzeug hingegen z.B. entwendet oder durch Hagel beschädigt, so erhalten Sie maximal den Wiederbeschaffungswert. Unter Wiederbeschaffungswert versteht man den Wert, den man für eine Sache gleicher Art und Güte aktuell zu zahlen hätte.
 

Was ist eigentlich eine Vollkaskoversicherung?

Eine Vollkaskoversicherung erweitert die Teilkaskoversicherung um selbstverschuldete Kollisionsschäden oder z.B. Vandalismusschäden. Bei Vandalismusschäden handelt es sich um Beschädigungen am Fahrzeug, die von Dritten am Fahrzeug verursacht werden. Ein Beispiel sind Kratzer an einem Auto, die ein Dritter absichtlich mit einem Schlüssel verursacht. Abweichend von der Teilkaskoversicherung wird in der Vollkaskoversicherung, genau wie bei der Haftpflicht, ein Schadenfreiheitsrabatt angerechnet.
 

Ab welchem Fahrzeugalter ist es sinnvoll, die Vollkasko in eine Teilkasko umzuwandeln?

Finanzberatung Kirsten Repp, MotorradversicherungWer seinen Versicherungsschutz verringert, geht berechtigterweise davon aus, dass der Beitrag dadurch günstiger wird. Die Beitragsberechnung erfolgt jedoch in der Teilkasko nach einem Festbetrag und in der Vollkasko nach einem Grundbeitrag und der Berücksichtigung eines Schadenfreiheitsrabattes.

Angenommen Sie sind bereits jahrelang schadenfrei durchs Leben gefahren und z.B. bei 30% Rabatt in der Vollkasko angekommen, dann kann es sein, dass Sie dafür beispielsweise 165 EUR bezahlen und für die Teilkasko Ihres Fahrzeuges 150 EUR bezahlen müssten. In einem solchen Fall ist ein Wechsel von der Vollkasko in die Teilkasko nicht rentabel. Informieren Sie sich bitte vorher über die konkrete Ersparnis und überlegen dann, ob sich eine Vertragsänderung lohnt.

Eine weit verbreitete Aussage lautet auch, dass man nach vier Jahren von der Vollkasko in die Teilkasko wechseln soll. Angenommen ein Fahrzeug ist jetzt im fünften Jahr noch 10.000 EUR wert. Nehmen wir weiter an, dass Sie nun von der Voll- auf die Teilkasko umstellen und kurze Zeit später einen selbstverschuldeten Unfall verursachen. Mit den Reparaturkosten von z.B. 5.000 EUR stehen Sie dann alleine da.
 

Was ist eigentlich eine Insassenunfallversicherung?

Eine Insassenunfallversicherung zahlt, wenn ein Insasse Ihres Fahrzeugs geschädigt wird. Allerdings bezahlt auch die Haftpflichtversicherung, wenn ein Insasse durch ein Verschulden Ihrerseits geschädigt wird. Deshalb benötigt man diese Versicherung eigentlich nicht.

Wer seine Insassen auch versichert wissen möchte, wenn diese ohne Verschulden Ihrerseits geschädigt werden (Ihr Beifahrer im Cabrio wird vom Blitz erschlagen), kann über eine solche Versicherung nachdenken.
 

Was ist ein Schutzbrief?

Mit einem Schutzbrief sind Sie bei Pannen oder Unfällen abgesichert. Versichert ist nicht das Fahrzeug, sondern durch die Ursache entstehende Kosten.

Der Kfz-Schutzbrief ist in Verbindung mit einer Kfz-Haftpflichtversicherung abschließbar.

Die Schutzbriefleistungen sind nicht gleich, sondern unterscheiden sich meist in Details.
 

Was muss ich bei Auslandreisen beachten?

Finanzberatung Kirsten Repp, Autoversicherung 2Die "Internationale Versicherungskarte für den Kraftverkehr", besser bekannt unter der Bezeichnung "Grüne Karte", bescheinigt bei Auslandsreisen mit dem Kraftfahrzeug Versicherungsschutz in der Haftpflichtversicherung nach den Bestimmungen des jeweiligen Gastlandes; außerdem enthält sie wichtige Daten über Fahrzeug, Halter und dessen Versicherung. Grundlage für das Grüne-Karte-System ist das so genannte Londoner Abkommen von 1949, dem alle europäischen Länder (Ausnahme: Albanien, europäische Staaten der ehemaligen UdSSR) sowie eine Reihe von Mittelmeer-Anrainerstaaten und Staaten im Nahen Osten angehören. Anhand der Grünen Karte kann der deutsche Autofahrer einem von ihm Geschädigten die Adresse einer Regulierungshilfe im Gastland nennen. Ergänzt wurde das Londoner Abkommen 1974 durch das sogenannte Kennzeichen-Abkommen: Danach ist bei Kraftfahrzeugen aus den Unterzeichnerstaaten für die Einreise keine Grüne Karte mehr erforderlich. Verlangt wird sie noch bei Fahrten in die Türkei, nach Bulgarien, Polen, Rumänien, Slowenien und Kroatien (für die anderen Teilstaaten des ehemaligen Jugoslawien gelten derzeit kriegsbedingte Sonderregelungen). Italien verzichtet zwar auf die Kontrolle der Grünen Karte bei der Einreise, sie sollte aber dennoch mitgeführt werden. Die Grüne Karte ist kostenlos beim Kfz-Haftpflichtversicherer erhältlich.
 

Gibt es Besonderheiten für Zweitwagen?

Es gibt Anbieter, bei denen der Zweitwagen den gleichen Beitragssatz bekommt wie der Erstwagen. Das lohnt sich natürlich gewaltig. Sie finden diesen Anbieter im Vergleich.

 

 

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Privathaftpflichtvers.
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Privathaftpflicht

Nicht jeder hat eine Private Haftpflichtversicherung. Eigentlich komisch, denn ein falscher Schritt auf die Fahrbahn kann das finanzielle Aus bedeuten. Wer Leben, Körper, Gesundheit, Eigentum oder ein sonstiges Recht eines Dritten verletzt, ist zum Schadensersatz verpflichtet, so das deutsche Gesetz.

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Einzelheiten zur Privathaftpflichtversicherung
 

Wer braucht eine Privathaftpflichtversicherung?

Eigentlich braucht diese Versicherung jeder Erwachsene bzw. jede Familie.

 

Wer ist versichert?

Versichert sind Sie als Versicherungsnehmer. In den Finanzberatung Kirsten Repp, PrivathaftpflichtversicherungFamilientarifen sind Ehepartner und Kinder automatisch mitversichert. Viele Versicherungen schließen ebenfalls den Lebenspartner mit ein, sobald dieser beim Versicherungsnehmer polizeilich gemeldet ist.

Bei Kindern ist es egal ob es die leiblichen, Adoptiv- oder Stiefkinder sind.

Vorsicht bei Single-Policen: Diese gelten meist tatsächlich nur für den Versicherungsnehmer.

 

Was ist versichert?

Die Private Haftpflichtversicherung entschädigt berechtigte Schadensersatzansprüche, die an Sie, im Fall eines Schadens, gestellt werden. Sie macht sogar noch mehr. Die Versicherungen prüfen ob die gestellten Ansprüche überhaupt gerechtfertigt sind und im Fall der Falle wehrt sie diese ab. Hierbei können auch Gerichtsprozesse vom Versicherer geführt werden. Die Kosten übernimmt der Versicherer.

Versichert sind grundsätzlich Personen- und Sachschäden. In manchen Tarifen sind Mietsachschäden (z.B. 200.000,00 €) und Vermögensschäden (z.B. 20.000,00 €) mit geringeren Summen automatisch mit dabei.

 

Wie hoch sollte die Deckungssumme sein?

Finanzberatung Kirsten Repp, PrivathaftpflichtDa es sich bei der Privaten Haftpflichtversicherung um keine gesetzlich vorgeschriebene Versicherung handelt, können sie die Höhe der Deckungssumme quasi frei wählen. Von 1 Mio. bis 10 Mio. ist das Angebot der Versicherer gefächert. Eine niedriger gewählte Deckungssumme scheint auf den ersten Blick ausreichend.

Sie sollten allerdings eins bedenken: Die private Haftpflichtversicherung befreit Sie nicht von einer Schadensersatzforderung. Wer eine Person schädigt, sodass diese zum Pflegefall wird, so zahlt die Versicherung die vereinbarte Summe oder solange bis diese ausgeschöpft ist. Danach haften Sie mit Ihrem Privatvermögen.

 

Wer ist nicht versichert?

Wenn Kinder heiraten und bis dahin bei den Eltern mitversichert waren, müssen sie eine eigene Privathaftpflichtversicherung abschließen.

Auch nach Beendigung einer Schul- oder Berufsausbildung, sowie eines Studiums muss der Nachwuchs einen eigenen Vertrag abschließen. Wer nach der Ausbildung noch keine 18 ist, kann bis zur Volljährigkeit bei den Eltern mitversichert bleiben.

Weitere Personen und Verwandte sind nicht automatisch mitversichert. Diese können entweder über einen Beitragszuschlag mitversichert werden oder besitzen eine eigene Versicherung.

 

Unser-Tipp:
Viele Anbieter bieten die Mitversicherung von Kindern auch über die erste Ausbildung hinaus an. Wenn Sie sich also nicht sicher sind, fragen Sie lieber bei Ihrer Versicherung nach.
 

Was ist nicht versichert?

Wie bei jeder Haftpflichtversicherung sind vorsätzlich, d.h. mit Absicht herbeigeführte Schäden nicht versichert. Ein Schaden ist auch nicht versichert, wenn er bei mitversicherten Personen entsteht. So zahlt die Privathaftpflichtversicherung nicht, wenn das Kind den Computer vom Papa kaputt macht.


 

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Hundehalterhaftpflichtvers.
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Hundehalterhaftpflichtversicherung

Hundebesitzer haften für Ihren Vierbeiner, auch wenn sie selbst keine Schuld trifft. Allein die Tatsache dass man dieses Tier besitzt reicht aus, um haftbar gemacht werden zu können (Gefährdungshaftung). Während z.B. Vögel und Katzen über die Privathaftpflichtversicherung mitversichert sind, brauchen Hunde und Pferde einen eigenen Vertrag.

Die Tierhalterhaftpflicht ist für jeden Hundebesitzer ein Muss, denn nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch haften Sie, als Herrchen in unbegrenzter Höhe. Vergleichen Sie Anbieter zur Hundehalterhaftpflichtversicherung bequem online.

Finanzberatung Kirsten Repp, Vergleichsrechner
Einzelheiten zur Hundehalterhaftpflicht
 

Wer braucht eine Hundehalterhaftpflichtversicherung?Finanzberatung Kirsten Repp, Hundehalterhaftpflicht

Jeder, der privat einen Hund hält. Als Tierhalter haften Sie auf Grundlage von § 833 des Bürgerlichen Gesetzbuches auch ohne Verschulden.

Die Folgen eines Hundebisses können fatal sein. Heilbehandlungskosten und Schmerzensgeldansprüche werden an den Tierhalter gestellt. Aber auch bei Sachschäden steht Ihnen die Tierhalterhaftpflicht zur Seite.

Für Katzen, Kanarienvögel, Wellensittiche, Papageien, Meerschweinchen u.ä. Tiere besteht im Rahmen der Privathaftpflichtversicherung Versicherungsschutz.

Für exotische Haustiere wie Schlangen, Leguane, Affen etc. muss eine Einzelvereinbarung mit dem Versicherer getroffen werden.

 

Wer ist versichert?

Versichert sind Sie als Versicherungsnehmer und zwar in Ihrer Eigenschaft als Tierhalter. Hierbei gilt zu bedenken, dass jeder Vierbeiner, der zu Ihrer Familie gehört, versichert werden muss.

Wenn ein neuer Vierbeiner in die Familie kommt und Sie bereits eine Hundehalterhaftpflicht haben, dann ist dieser üblicherweise gleich mitversichert durch die Vorsorgeversicherung. Diese gilt allerdings nur für einen Monat, in der Zeit sollten Sie den neuen Hund der Versicherung melden.

Versichert ist ebenfalls der Tierhüter, z. B. jemand der mit dem Hund spazieren geht. Das darf er allerdings nicht gewerblich tun.

Die Hundehalterhaftpflichtversicherung zahlt eine Entschädigung an Dritte, wenn dessen Schadensersatzansprüche gerechtfertigt sind.

Es ist ebenfalls die Aufgabe dieser Versicherung zu prüfen, ob Sie bei einem Schaden überhaupt verpflichtet sind Schadensersatz zu leisten.

Darüber hinaus wehrt die Hundehalterhaftpflichtversicherung auch Ansprüche ab, die gar nicht berechtigt oder die Forderungen überhöht sind. Dies kann bis zu einem Gerichtsprozess gehen, aber auch dafür übernimmt der Versicherer die Kosten.

 

Kostet eine Versicherung für alle Hunde gleich viel?

Nein, bei dem Beitrag gibt es folgende Unterschiede: Für den ersten Hund zahlt man bei den Versicherern einen entsprechenden Beitrag. Weitere Hunde, die in den Vertrag aufgenommen werden, sind bei den meisten Versicherern vom Beitrag her deutlich günstiger.

Es kommt ebenfalls auf die Rasse des Hundes an. Viele Versicherungen unterscheiden ´normale´ Hunde und Kampfhunde. Für Kampfhunde muss man in der Regel einen höheren Beitrag zahlen. Es gibt allerdings auch Tarife, die eine Dreiteilung der Hunderassen vornehmen.

 

Stufen alle Versicherungen Kampfhunde gleich ein?

Nein, auch hier gibt es Unterschiede. Die Versicherungen definieren in den Tarifen ganz eigenständig, welche Rasse als Kampfhund gilt, welche nicht.

Für Tierhalter von Kampfhunden, wie z.B. Pit-Bullterrier, Bandog, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier, Tosa-Inu, Bullmastif, Bullterrier, Dogo Argentino, Dogue de Bordeaux, Fila Brasileiro, Mastiff, Mastin Espanol, Mastino Napoletano, Rhodesian Ridgeback,- oder Kreuzungen mit diesen Rassen, sowie Dobermänner und Rottweiler können wir nur ausgesuchte Tarife und Gesellschaften anbieten.

 

Was ist nicht versichert?

Wie bei jeder Haftpflichtversicherung sind auch in der Tierhalterhaftpflichtversicherung vorsätzlich, d.h. mit Absicht herbeigeführte Schäden nicht versichert. Schäden durch Tiere, die gewerblich genutzt oder eingesetzt werden (wenn z.B. Ihr Pferd gegen Entgelt verliehen wird). Ebenfalls nicht versichert sind Ansprüche wegen Schäden durch Hunde an sogenannten Figuranten (Scheinverbrecher).

Es besteht kein Versicherungsschutz für Strafen und Bußgelder (z. B. wegen Missachtung der Maulkorb- oder Leinenpflicht).


 

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Perdehaftpflichtvers.
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Pferdehalterhaftpflicht

Der private Pferdehalter haftet, wie der Hundebesitzer auch, für Schäden, die das Tier verursacht, auch wenn Sie selbst keine Schuld trifft. Allein die Tatsache dass man dieses Tier besitzt reicht aus, um haftbar gemacht werden zu können (Gefährdungshaftung).

Die Tierhalterhaftpflicht ist für jeden Pferdebesitzer ein Muss, denn nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch haften Sie, als Herrchen in unbegrenzter Höhe. Vergleichen Sie Anbieter zur Pferdehalterhaftpflichtversicherung bequem online.

Finanzberatung Kirsten Repp, Vergleichsrechner

Einzelheiten zur Pferdehalterhaftpflicht


Wer braucht eine Pferdehalterhaftpflichtversicherung?

Jeder, der privat ein Pferd hält und reitet. Als Tierhalter haften Sie auf Grundlage von § 833 des Bürgerlichen Gesetzbuches auch ohne Verschulden.
 

Wer ist versichert?

Versichert sind Sie als Versicherungsnehmer und zwar in Ihrer Eigenschaft als Tierhalter. Hierbei gilt zu bedenken, dass jeder Vierbeiner versichert werden muss.

Wenn ein neues Pferd hinzukommt und Sie bereits eine Pferdehalterhaftpflicht haben, sollten Sie dies der Versicherung frühst möglich melden.Finanzberatung Kirsten Repp, Pferdehalterhaftpflicht

Die Pferdehalterhaftpflichtversicherung zahlt eine Entschädigung an Dritte, wenn dessen Schadensersatzansprüche gerechtfertigt sind.

Es ist ebenfalls die Aufgabe dieser Versicherung zu prüfen, ob Sie bei einem Schaden überhaupt verpflichtet sind Schadensersatz zu leisten.

Darüber hinaus wehrt die Pferdehalterhaftpflichtversicherung auch Ansprüche ab, die gar nicht berechtigt oder die Forderungen überhöht sind. Dies kann bis zu einem Gerichtsprozess gehen, aber auch dafür übernimmt der Versicherer die Kosten.
 

Kostet eine Versicherung für alle Pferde gleich viel?

Nein, bei dem Beitrag gibt es folgende Unterschiede: Für das erste Pferd zahlt man bei den Versicherern einen entsprechenden Beitrag. Weitere Pferde, die in den Vertrag aufgenommen werden, sind, bei den meisten Versicherern, vom Beitrag her etwas günstiger.
 

Wer ist nicht versichert?

Tierhalter, die Pferde gewerblich nutzen brauchen eine gewerbliche Tierhalterhaftpflichtversicherung. Zwar sind die im Gegensatz zum privaten Tierhalter ein bisschen besser gestellt, laut BGB. Doch für Flur- und Deckschäden haften sie ebenfalls.

Wer sein Pferd gegen Bezahlung als Schulpferd verleiht benötigt auch eine spezielle Form der Versicherung. Gleiches gilt für Therapiepferde und Pensionspferde.

Wenn Sie Reitlehrer sind, empfehlen wir eine Beratung zum Thema Haftpflicht.
 

Was ist nicht versichert?

Wie bei jeder Haftpflichtversicherung sind auch in der Tierhalterhaftpflichtversicherung vorsätzlich, d.h. mit Absicht herbeigeführte Schäden nicht versichert. Schäden durch Tiere, die gewerblich genutzt oder eingesetzt werden (wenn z.B. Ihr Pferd gegen Entgelt verliehen wird). Ebenfalls nicht versichert sind Ansprüche wegen Schäden durch Hunde an so genannten Figuranten (Scheinverbrecher).



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Tierkrankenvers.
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Tierkrankenversicherung

Schnell können die Kosten für die Behandlung eines Haustieres in die Höhe schießen und manchen Tierfreund in die Enge treiben. Hier ist eine Tierkrankenversicherung von Vorteil. Selbst bei Hund oder Katze kommen nach einer Woche stationärem Aufenthalt schnell mal ein paar hundert Euro zusammen - von den Kosten für eine Operation ganz zu schweigen. Eine Tierkrankenversicherung übernimmt diese Kosten.

Finanzberatung Kirsten Repp, Vergleichsrechner
Einzelheiten zur Tierkrankenversicherung


Finanzberatung Kirsten Repp, TierkrankenversicherungWelche Arten von Tierkrankenversicherungen gibt es?

Im ärztlichen Versorgungsbereich gibt es zwei Möglichkeiten, sein Tier für den Ernstfall abzusichern: Eine Tierkrankenversicherung - die praktisch alles abdeckt - oder eine reine OP-Versicherung ausschließlich für Operationskosten.

Es gibt nur eine Hand voll Anbieter von Tierkrankenversicherungen und OP-Versicherungen auf dem Markt, die Unterschiede hingegen sind teilweise erheblich. Bei der Auswahl der richtigen Tierkrankenversicherung oder OP-Versicherung muss man viele Kriterien berücksichtigen
 

Welche Kriterien sollten beachtet werden?

Das Eintrittsalter ist oft eingeschränkt. Hat man aber sein Tier einmal versichert, kann man den Versicherungsschutz der Tierkrankenversicherung oder OP-Versicherung ein Tierleben lang in Anspruch nehmen.

Die Wartezeit zur Inanspruchnahme der Tierkrankenversicherung oder OP-Versicherung liegt je nach Anbieter zwischen einem und drei Monaten ab dem beantragten Versicherungsbeginn. Die Wartezeit entfällt allerdings für die Behandlung von Unfällen.

Zu beachten ist auch die Begrenzung der Kostenübernahme pro Jahr, die in der Tierkrankenversicherung je nach Anbieter zwischen 250 € und 3.600 € liegt, in der reinen OP-Versicherung zwischen 1.500 € und 3.600 €. Für die Behandlung der Folgen von Verkehrsunfällen im öffentlichen Straßenverkehr und auch in der reinen OP-Versicherung bieten manche Anbieter Versicherungsschutz ohne Kostenbegrenzung. Bei manchen Anbietern erhöht sich die Kostenübernahme pro Jahr, sofern man die Krankenversicherung im vorherigen Versicherungsjahr nicht in Anspruch genommen hat. Teilweise sind auch Selbstbehalte und Entschädigungsgrenzen je Schadenfall vereinbart.

Der Tierarzt richtet sich nach der tierärztlichen Gebührenordnung, er darf aber bis zum dreifachen Satz für eine Behandlung berechnen. Je nach Versicherer wird der zwei- oder dreifache Satz bezahlt.
 

Wer ist in der Tierkrankenversicherung versichert?Finanzberatung Kirsten Repp, Tierkrankenversicherung 2

Krankenversicherungen für Tiere können nur für Hunde, Katzen und Pferde abgeschlossen werden.

Versichert ist immer das angegebene Tier. Wenn Sie z.B. zwei Hunde haben, braucht jeder Hund eine eigene Krankenversicherung. Aus diesem Grund wird bei Vertragsabschluss auch die Chipnummer oder die Tätowierungsnummer abgefragt.
 

Wie wird der Beitrag in der Tierkrankenversicherung berechnet?

Je nach Gesellschaft ist der Beitrag abhängig von Alter, Geschlecht, der Rasse, der Körpergröße und natürlich von der Tierart.



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Private Krankenvollvers.
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Private Krankenvollversicherung

Für alle Pflichtversicherten und auch freiwillig Versicherten in der gesetzlichen Krankenversicherung gilt ein Beitragssatz von durchschnittlich 15,5 %. Mit einem Wechsel in die private Krankenversicherung kann eine Menge Geld eingespart werden. Ein Vergleich lohnt auf jeden Fall.

 
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Einzelheiten zur Krankenversicherung


Was unterscheidet private (PKV) und gesetzliche (GKV) Krankenversicherung?

Der Preis

Bei der GKV richtet sich der Preis nach dem Einkommen. Von 2009 bis 2014 gab es den einheitlichen Beitragssatz von 15,5 %. Der allgemeine Beitragssatz der Krankenkassen wird für das Jahr 2016 auf 14,6 % festgeschrieben. Reicht dieser Beitragssatz allerdings nicht aus, können die Krankenkassen Zusatzbeiträge erheben (aktuell zwischen 0,3 und 1,2%. Pauschale Zusatzbeiträge in festen Eurobeträgen, wie in den Jahren zuvor, dürfen die Krankenkassen nicht mehr erheben. Der Beitrag richtet sich nicht nach der Anzahl der Versicherten: egal ob Sie Single oder Familienvater sind, der Beitrag ist der gleiche.Finanzberatung Kirsten Repp, Private Krankenversicherung

Bei der PKV richtet sich der Preis nicht nach dem Einkommen, sondern nach dem Eintrittsalter, dem Geschlecht, den gewünschten Leistungen und dem Gesundheitszustand des Einzelnen. Je jünger der Versicherte, desto günstiger ist der Preis. In der PKV bezahlt ein 30-jähriger Mann je nach Leistung ca. 300 € - 600 € pro Monat.

Bei einem gesetzlich krankenversicherungspflichtigen Arbeitnehmer trägt der Arbeitgeber die Hälfte des allgemeinen Beitragssatzes zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Auch privat Krankenversicherte erhalten einen Zuschuss zu ihrer privaten Krankenvollversicherung und zur Krankenversicherung ihrer nicht erwerbstätigen Familienangehörigen, also z.B. Kinder und Ehefrau. Die Höhe des Zuschusses beträgt die Hälfte des gesamten Krankenversicherungsbeitrages, allerdings nicht mehr als die Hälfte des durchschnittlichen Höchstbeitrags der gesetzlichen Krankenkassen. Das heißt also: Privat Krankenversicherte erhalten ebenfalls 50% der Krankenversicherungsprämie, jedoch max. 309,34 € monatlich für das Jahr 2016.

Die Leistung

  • Die PKV bietet die Chance, im Krankheitsfall die beste medizinische Versorgung mit den neuesten Behandlungsmethoden bereitzustellen.
  • Man schließt einen Vertrag ab und diese vereinbarten Versicherungsleistungen können im Gegensatz zur GKV nicht geändert werden.
  • Die Leistungen der GKV hingegen sind relativ identisch, ein Leistungsvergleich ist sehr schwierig. Jeder Versicherte einer GKV hat unabhängig vom Beitrag den gleichen Versicherungsschutz.
  • In der PKV sind die Leistungsunterschiede enorm. Das fängt damit an, dass man sich die Tarife eines Anbieters ganz nach seinen Wünschen zusammenstellen kann.. Innerhalb der PKV unterscheiden sich nicht nur die Tarife, sondern auch die Leistungen der einzelnen Anbieter.
  • In der PKV können Sie Ihren Versicherungsschutz auf Ihren Bedarf abstimmen.
  • Ob Ihnen ein Mehrbettzimmer genügt oder Sie lieber im Ein- oder Zweibettzimmer liegen, entscheiden Sie selbst. Auch im Zahnbereich oder für einzelne Leistungsarten können Sie sich je nach Lebensstandard, Einkommen und Risikobereitschaft Ihren Vertrag individuell gestalten.

Die Abrechnungsformen anfallender Arztkosten sind unterschiedlich. Bei der GKV gilt das Sachleistungsprinzip, das heißt, der Arzt rechnet direkt mit der gesetzlichen Krankenkasse entsprechend fest vorgeschriebener Gebührensätze ab. Er unterliegt hierbei dem Wirtschaftlichkeitsprinzip, die Leistungen müssen zweckmäßig, wirtschaftlich und ausreichend sein. Die Kasse und der Arzt bestimmen was bei Ihnen gemacht wird. Im GegensatzFinanzberatung Kirsten Repp, Private Krankenversicherung 2 dazu setzt die PKV auf die Kostenerstattung. Erstattet werden die im Versicherungsvertrag vereinbarten versicherten Kosten abzüglich der festgelegten Selbstbeteiligung.

Die Systeme

Mit der jüngsten Gesundheitsreform wird der allgemeine Beitragssatz der gesetzlichen Krankenkassen im Jahr 2015 auf 14,6 % festgeschrieben. Die Kassen können von den Mitgliedern einkommensabhängige Zusatzbeiträge nehmen. Viele Ersatzkassen machen dies bereits. Aufgrund steigender Kosten im Gesundheitswesen wird für die nächsten Jahre mit steigenden Zusatzbeiträgen gerechnet. Die Arbeitgeber werden entlastet, sie sind von den Zusatzbeiträgen nicht betroffen. Das soll der Konjunktur helfen.
 

Wie kann ich mich versichern?

  • Selbständige können sich unabhängig vom Einkommen privat oder gesetzlich versichern. Sie müssen sich aber versichern.
  • Angestellte mit einem Bruttojahreseinkommen unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze sind in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert. Diese Personengruppe kann ihre Versorgung durch eine private Zusatzversicherung aufwerten.
  • Angestellte, die über der Jahresarbeitsentgeltgrenze von 56.250 € pro Jahr verdienen, können zwischen gesetzlicher und privater Versicherung wählen.
     

Was ist für wen sinnvoll?

Diese Frage kann pauschal nicht beantwortet werden, da es viele Gründe geben kann, das System zu wählen.

Mit einer privaten Krankenversicherung kann man viel Geld sparen. Müssen Kinder und Ehepartner mitversichert werden, kann die gesetzliche Versicherung günstiger sein. Wird nur ein Partner samt Kindern versichert, weil der andere Partner selbst versichert ist, wird die private Versicherung trotz Kindern günstiger sein. Bei mehr als 3 Kindern verschiebt sich die Sache wieder.

In der privaten Krankenversicherung können Sie ihren Versicherungsschutz so wählen, wie Sie es sich wünschen. Die Leistung guter Anbieter liegt auf deutlich höherem Niveau als bei den gesetzlichen Kassen.

Unser Tipp:
Wer gut verdient, sollte überlegen, ob er es sich leisten kann, schlecht versichert zu sein. Ein Selbständiger, der länger krank ist, weil er nicht die bestmögliche Therapie in Anspruch nehmen kann, hat sicher falsch gehandelt.


Finanzberatung Kirsten Repp, Private Krankenversicherung 3Wie kann ich meine Krankenversicherung wechseln?

Gesetzliche Krankenversicherung

Die ordentliche Kündigung einer gesetzlichen Krankenversicherung kann erst nach 18 Monaten Mitgliedschaft erfolgen. Nach einer Beitragserhöhung besteht ein Sonderkündigungsrecht für alle Mitglieder. Bis spätestens zu dem Zeitpunkt, an dem der neue Beitrag das erste Mal erhoben wird, muss gekündigt werden. Die Ankündigung der Erhöhung muss seitens der Kasse spätestens vier Wochen zuvor angekündigt werden.

Die Möglichkeit, eine private Krankenvollversicherung abzuschließen, hat diese Personengruppe nicht. Sie kann aber zu einer günstigeren Kasse wechseln und darüber hinaus eine Zusatzversicherung bei einem privaten Krankenversicherer abschließen, um bessere Leistungen als die Standards der GKV zu erhalten.

Freiwillig Versicherte können unter Einhaltung der Kündigungsfrist zu einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung wechseln. Sowohl pflicht- als auch freiwillig Versicherte Mitglieder können zum übernächsten Kalendermonat kündigen.

Beispiel: Wird am 15.06. gekündigt, wird die Kündigung zum 01.09. wirksam.

Private Krankenversicherung

Bei den privat Versicherten richtet sich die Kündigungsfrist nach dem gewählten Tarif. In der Regel muss 3 Monate vor Ablauf gekündigt werden.

Unser Tipp:
Kündigen Sie erst, nachdem Sie eine schriftliche Bestätigung vorliegen haben, dass sie ein anderer Versicherer aufnimmt.
 

Zahlt mein Arbeitgeber auch für die private Krankenversicherung?

Bei einer privaten Krankenvollversicherung übernimmt der Arbeitgeber die Hälfte des Beitrages. Er zahlt jedoch nicht mehr, als für die gesetzliche Krankenversicherung.

Der Höchstzuschuss des Arbeitgebers zur privaten Krankenversicherung beträgt (West und Ost) max. 309,34 € monatlich für das Jahr 2016. (Höchstbeitrag des Arbeitgebers zur Pflegeversicherung 49,79 € für Eltern und 55,09 € für Kinderlose).

Ihr Vorteil liegt darin, dass sich der Arbeitgeber auch an den Beiträgen für erhöhte Leistungen, wie Unterkunft im Ein- oder Zweibettzimmer, privatärztliche Behandlung, höheres Krankentage- und Krankenhaustagegeld sowie für eine Kurkosten- und eine Pflegekrankenversicherung beteiligt. Gesetzlich Versicherte müssen die Beiträge für Zusatzversicherungen selbst bezahlen.Welche Beitragserhöhungen sind zu erwarten?

Auf Preissteigerungen müssen sich alle einstellen, egal ob gesetzlich oder privat versichert. Dies liegt vor allem daran, dass die Kosten für die medizinische Versorgung immer weiter steigen. Die Tatsache, dass die Menschen immer länger leben und demzufolge länger medizinisch versorgt werden müssen, treibt die Kosten weiter nach oben.
 

Was tun die Versicherer gegen steigende Beiträge im Alter?

Die gesetzlichen Kassen berücksichtigen die Tatsache der steigenden Lebenserwartung derzeit nicht, da sie nach dem Umlageverfahren arbeiten. Die gesetzlichen Krankenkassen können die Leistungen auch kürzen.

Die privaten Kassen berücksichtigen die steigende Lebenserwartung in ihrer Kalkulation. Weil Senioren mehr ärztliche Leistungen benötigen, werden Teile der Versichertenbeiträge in sogenannten Altersrückstellungen verzinslich angesammelt. Im Rentenalter werden die Rückstellungen nach und nach aufgelöst, um stark steigende Prämien zu vermeiden.

Zusätzlich wird in der privaten Krankenversicherung ein Beitragszuschlag von 10% erhoben. Dieser wird ab dem 65. Lebensjahr wieder ausgesetzt. Das Guthaben wird für die Beitragsstabilität verwendet.
 

Was bedeutet Selbstbeteiligung (SB)?

Selbstbeteiligung ist der Anteil der Rechnung, der vom Versicherten selbst bezahlt wird.

Es gibt Tarife mit einer SB nur im ambulanten Bereich, bei anderen wiederum gilt die SB insgesamt über alle drei Bereiche (ambulant, zahn und stationär).

Jeder will möglichst keine Selbstbeteiligung, also eine Erstattung seiner Rechnungen zu 100%. Meistens lohnen sich Tarife ohne SB nicht, da Selbstbeteiligungstarife unterm Strich eigentlich immer günstiger sind.
 

Beispiele zu Tarifen mit und ohne Selbstbeteiligung:

Anbieter SB mtl. Beitrag mtl. effektiver Beitrag jährliche Einsparung
Krankonia Keine 340€ 340€ Keine
Krankonia 750€ 234€ 296€ 558€
Gesundia keine 354€ 354€ keine
Gesundia 1500€ 189€ 314€ 480€
Perfecta 2250€ 64€ 293€ 1360€


Erklärung effektiver Beitrag: Monatsbeitrag + jährliche Selbstbeteiligung geteilt durch 12 Monate
 

Unser Tipp:
Die hier rot dargestellten Ersparnisse würden den für Sie schlechtesten Fall darstellen. Liegen Ihre tatsächlichen Kosten unter der jährlichen Selbstbeteiligung, so ist die Differenz zwischen den tatsächlichen Kosten und der Selbstbeteiligung der Einsparung hinzu zu rechnen.

Es gibt Gesellschaften, die bei Versicherten ab dem 65. Lebensjahr die Selbstbeteiligung halbieren, das gilt manchmal auch für Kinder.

Hohe Selbstbeteiligungen erzeugen bei den Versicherten ein anderes Leistungsverhalten.

Da diese Tarife eine geringere Schadenhäufigkeit haben, sind sie deshalb deutlich billiger.
 

Welche Regeln gelten bei Abschluss einer privaten Krankenversicherung?Finanzberatung Kirsten Repp, Private Krankenversicherung 4

Verlangt ein Versicherer nach erfolgter Risikoprüfung einen Beitragszuschlag oder einen Leistungsausschluss, so kommt kein Vertrag zustande. Gegebenenfalls kann der Antragsteller das Angebot des Versicherers durch Unterschrift annehmen.

Generell kann der Versicherte innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach Erhalt der Police vom Vertrag zurücktreten.

Die Antragsfragen müssen wahrheitsgemäß beantwortet werden, da sie sonst Ihren Versicherungsschutz gefährden.
 

Gesundheitsprüfung

Vor der Aufnahme gibt es in der privaten Krankenversicherung die Risikoprüfung. Mittels Antragsfragen wird der Gesundheitszustand des zu Versichernden ermittelt. Bei bestehenden Vorerkrankungen kann der Versicherer einen Risikozuschlag fordern, die Vorerkrankung vom Versicherungsschutz ausschließen oder den Antrag sogar ablehnen
.

Kann ich auch wieder in die gesetzliche Krankenversicherung zurück?

"Einmal Privat, immer Privat", ein Satz der so nicht ganz stimmt.

Für angestellte Arbeitnehmer unter 55 Jahren gilt:

Sinkt Ihr Einkommen unter die Jahresentgeltgrenze, so sind Sie wieder versicherungspflichtig und müssen in die Gesetzliche zurück.

Bei Arbeitslosigkeit müssen Sie in der Regel ebenfalls wieder in die Gesetzliche zurück.

Achtung: Sollten Sie doch einmal unter die Grenze fallen und in der Gesetzlichen versicherungspflichtig werden, so achten Sie bitte auf eine Anwartschaftsversicherung für die Private.

Für Personen über 55 Jahren gilt:

Sinkt Ihr Einkommen unter die Beitragsbemessungsgrenze oder wechseln Sie als Selbständiger wieder in ein pflichtversichertes Angestelltenverhältnis, so sind Sie weiterhin versicherungsfrei und können nicht in die gesetzliche Krankenversicherung zurück, wenn Sie in den letzten fünf Jahren zuvor nicht gesetzlich krankenversichert waren und mindestens die Hälfte der letzten 5 Jahre versicherungsfrei, von der Versicherungspflicht befreit oder nicht versicherungspflichtig waren.
 

Für Selbständige gilt:

Wenn Sie als Selbständiger in ein Angestelltenverhältnis wechseln, bei dem Ihr Jahresbruttoeinkommen unter der Versicherungspflichtgrenze liegt, ist der Wechsel in die GKV möglich. Der bisherige private Krankenversicherungsvertrag muss innerhalb von zwei Monate nach Eintritt der Versicherungspflicht, also z.B. nach Beginn des Angestelltenverhältnisses, rückwirkend zu diesem Zeitpunkt gekündigt werden und eine Versicherung in einer gesetzlichen Krankenkasse bestehen. Haben Sie diese Frist verpasst, ist nur eine Kündigung zum Ende des Monats möglich, in dem Sie dem Versicherer die Versicherungspflicht nachweisen.

Wenn man seine bisherige berufliche Tätigkeit z.B. als Angestellter mit einem Jahreseinkommen über der Pflichtversicherungsgrenze oder als Selbständiger komplett aufgibt, wäre grundsätzlich auch eine Familienmitversicherung beim GKV-versicherten Partner möglich. Einfach wieder in die Gesetzliche zurück - das geht laut Gesetz nicht. In der Praxis sieht es jedoch so aus, dass einige gesetzliche Kassen gerne gutverdienende Neumitglieder aufnehmen.



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Reisekrankenvers.
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Reisekrankenversicherung

Machen Sie sorglos Urlaub: Mit unseren günstigen Auslandskrankenversicherungen sind Sie auf Reisen jederzeit bestens abgesichert.

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Einzelheiten zur Reisekrankenversicherung


Wer braucht eine Reisekrankenversicherung?

Finanzberatung Kirsten Repp, ReisekrankenversicherungIn vielen Ländern gelten die Auslandsreisekrankenscheine der gesetzlichen Krankenversicherungen nicht.

Eigentlich braucht diese Versicherung daher jeder Erwachsene bzw. jede Familie.

Die Reisekrankenversicherung übernimmt die Kosten nicht aufschiebbarer medizinischer Versorgung im Ausland und –soweit notwendig den Rücktransport nach Deutschland. Die Kosten einer medizinisch notwendigen Rückführung aus dem Ausland im Sanitätsflugzeug können leicht in die Hunderttausende gehen. Auch die Kosten einer Notfall-OP im Ausland sind nicht zu unterschätzen. Die deutschen Kassen kommen für diese Kosten in der Regel nicht auf.
 

Wer ist versichert?

Weitere Personen und Verwandte sind nicht automatisch mitversichert. Diese können entweder über einen Beitragszuschlag mitversichert werden oder besitzen eine eigene Versicherung.


 

Hausratvers.
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Hausratversicherung

Ein Wasserschaden kommt oft unverhofft. Auch Einbrecher kündigen ihren Besuch im voraus selten an. Schützen Sie sich vor großen unerwarteten Belastungen mit einer Hausratversicherung.

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Einzelheiten zur Hausratversicherung


Finanzberatung Kirsten Repp, HausratversicherungWas gehört eigentlich alles zu Hausrat?

Meist denkt man nur an Möbel, Teppiche, Wertsachen, Fernsehgeräte oder auch die Stereoanlage, einfach gesagt, alles was man auf den ersten Blick sieht.

Doch damit hat man seine über Jahre angesammelte "Reichtümer" noch lange nicht erfasst. Geschirr, Besteck, Kleidung und Wäsche, Schallplatten, CDs, Spielsachen der Kinder, Computer, Verbrauchsgüter (z.B. Lebensmittel) und im Keller lagert auch noch eine ganze Menge (z.B. das Schlauchboot für den Urlaub, der Rasenmäher, die Gartenmöbel etc.).

Oft wird die Versicherungssumme deutlich unterschätzt.
 

Wertsachen in der Hausratversicherung

Wertsachen zählen zum versicherten Hausrat hierzu gehören Bargeld, Urkunden, Wertpapiere, Schmucksachen, Edelsteine, Perlen, Briefmarken, Telefonkarten, Münzen, Medaillen, Sachen aus Gold, Silber oder Platin, Pelze, handgeknüpfte Teppiche und Gobelins, Kunstgegenstände und Antiquitäten.

Diese Wertsachen sind im Rahmen Ihrer Hausratversicherung ohne weitere Vereinbarung bis max. 20% der Versicherungssumme versichert. Eine Erhöhung der Entschädigungsgrenzen ist gegen Beitragszuschlag möglich. Darüber hinaus gelten Entschädigungsgrenzen für Bargeld bis 1.000,- EUR, Urkunden und Wertpapiere bis 2.500,- EUR sowie Schmuck bis 20.000,- EUR, sofern sich diese Wertsachen lediglich unter einfachem Verschluss (z.B. Schublade) befinden.
 

Antiquitäten

Unter Antiquitäten im Sinne der Bedingungen einer Hausratversicherung versteht man Sachen, die älter als 100 Jahre und keine Möbel sind.

Wird ein 200 Jahre alter Schrank als Möbelstück eingesetzt, so gilt er nicht als Antiquität, sondern ist normal in der Hausratversicherung mitversichert. Hat dieser Schrank einen Wert von z.B. 30.000 EUR, so muss er natürlich entsprechend in der Versicherungssumme berücksichtigt sein.
 

Was wird im Schadenfall überhaupt ersetzt?

Eine Hausratversicherung ersetzt bei einem ersatzpflichtigen Schaden den Wiederbeschaffungspreis von zerstörten oder abhanden gekommenen Sachen. Sie erhalten also den Kaufpreis einer gleichwertigen neuen Sache und nicht nur den Wert zum Schadenzeitpunkt. Deshalb spricht man bei der Hausratversicherung auch von einer Versicherung zum Neuwert.

Bei beschädigten Sachen wird die Reparatur und ggf. zusätzlich eine Wertminderung bezahlt. Allerdings darf hierbei der Preis für eine Neuanschaffung nicht überschritten werden.

Wertsachen (z.B. Bargeld, Schmuck etc.) sind jedoch üblicherweise auf max. 20% der vereinbarten Versicherungssumme begrenzt. Des weiteren werden oft für

  • Bargeld EUR 1.000,--
  • Urkunden, Sparbücher, sonstige Wertpapiere EUR 2.500,--
  • Schmucksachen, Edelsteine, Perlen, Briefmarken, Münzen, Sachen aus Gold oder Platin EUR 20.000,--

maximal entschädigt. Sollten Sie höhere Summen versichern wollen, ist eine individuelle Prüfung der Tarife unabdingbar.

Durch einen Versicherungsfall entstehen oft nicht nur reine Sachschäden, sondern es entstehen darüber hinaus auch weitere Kosten wie z.B.

  • Aufräum-, Bewegungs- und Schutzkosten (z.B. Aufräumen der Schadenstelle)
  • Schadenabwendungs- oder Schadenminderungskosten
  • Transport- und Lagerkosten des versicherten Hausrats als Folge eines Schadenfalls
  • Hotelkosten (sofern Ihre Wohnung aufgrund eines Schadenfalles in keiner zumutbaren Art und Weise genutzt werden kann).

Vorgenannten Kosten sind in aller Regel auf 10%, Hotelkosten auf 1% der vereinbarten Versicherungssumme begrenzt.

Ferner werden für zusätzlich vereinbarte Einschlüsse wie Fahrraddiebstahl, überspannungsschäden infolge von Blitzschlag etc. maximal die individuell vereinbarten Versicherungssummen im Schadenfall entschädigt. Eine Unterversicherung wird bei diesen besonderen Einschlüssen nicht geprüft.
 

Unterversicherung

Ist zum Zeitpunkt des Schadenfalls der tatsächliche Versicherungswert (entspricht den Kosten bei einer Neuanschaffung des gesamten Hausrats) höher als die vereinbarte Versicherungssumme der Hausratversicherung, so kann der Versicherer eine etwaige Unterversicherung auch für den Teilschaden geltend machen. Dies bedeutet, dass der Schaden nur in dem selben Verhältnis entschädigt wird, wie sich die Versicherungssumme zum Versicherungswert verhält.

Beispiel: Beträgt der Versicherungswert 100.000 EUR und die vereinbarte Versicherungssumme nur 50.000 EUR, so erhält der Versicherungsnehmer bei einem Schaden von 5.000 EUR nur 2.500 EUR.
 

Finanzberatung Kirsten Repp, Hausratversicherung 2Leistungsumfang der Hausratversicherung

Der Abschluss einer Hausratversicherung ist für jeden sinnvoll, der eine Wohnung oder ein eigenes Haus hat. Die Hausratversicherung leistet für alle Schäden infolge von Feuer-, Einbruchdiebstahl-, Leitungswasser- und Sturm Deckung. Versichert sind alle zum Hausrat gehörende Einrichtungsgegenstände (z.B. Möbel, Gardinen, Teppiche etc.) und Sachen, die in einem Haushalt zum Gebrauch (z.B. Waschmaschinen, Geschirr oder Besteck) oder Verbrauch (z.B. der Inhalt der Speisekammer) bestimmt sind.

Wertsachen sind nur in einem bestimmten Umfang in den Schutz eingeschlossen. Auch beruflich genutzte Einrichtungs- und Arbeitsgeräte, wie z.B. Werkzeuge, ein PC oder ein Laptop sind versichert, wenn diese nicht ausschließlich beruflich genutzt werden und keine Handelsware sind. Versichert sind auch Pflanzen, Sportgeräte und Kfz-Zubehör (allerdings keine Ersatzteile), private Antennenanlagen, medizinische Hilfsmittel, wie z.B. Krankenfahrstühle, Rasenmäher und sogar Haustiere.

In den Versicherungsschutz sind auch Gegenstände eingeschlossen, die Dritten gehören, wenn sich diese in der Wohnung des Versicherungsnehmers befinden. Ausgenommen ist von dieser Regelung allerdings der Hausrat eines Untermieters. Alle Gegenstände, wie zum Beispiel Einbauküchen, Einbauschränke oder sanitäre Anlagen, die fest mit dem Gebäude verbunden sind, müssen bei Antragstellung benannt werden, damit diese in den Versicherungsschutz eingeschlossen sind.

Die Hausratversicherung ersetzt Schäden, die durch Feuer, Brand, Blitzschlag, Explosion oder Absturz eines Luftfahrzeuges, Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus nach Einbruch, Leitungswasser (Wasser, das aus kaputten Rohren oder aus Geräten, z.B. Geschirrspülmaschine, Waschmaschine ausläuft, die mit den Rohren verbunden sind) entstanden sind. Ebenso "bestimmungswidriger" Austritt aus Warmwasser- und Dampfheizungen, Einrichtungen von Klima-, Wärmepumpen oder Solarheizanlagen, Sturm ab Windstärke 8, Hagel (nur für neue Verträge, ab VHB 92).

Hinzu kommt, dass der Versicherer die Kosten die infolge eines Schadens entstehen trägt. Dies sind zum Beispiel: Ruß- oder Löschwasserschäden, Reparatur von Gebäudeschäden, die durch Einbruchdiebstahl entstanden sind oder Kosten für die Beseitigung von Leitungswasserschäden. Es werden ebenfalls die Hotelkosten, wenn die Wohnung nach einem Schaden vorübergehend nicht mehr bewohnbar ist i.d.R. für maximal 100 Tage übernommen. Die Erstattungshöhe beträgt pro Tag maximal 1% der Versicherungssumme. Zusätzlich sind Kosten für Transport und Lagerung des versicherten Hausrates (maximal 100 Tage) abgesichert.

Bestimmte Risiken können über den Standardrahmen hinaus versichert werden. Hierzu gehört z.B. die Leistungserweiterung gegen Überspannungsschäden nach einem Blitzschlag. Dies kann dann sinnvoll sein, wenn viele teure Elektrogeräte im Haushalt vorhanden sind. Oder die Versicherung schützt auch im Freien abgestellte, abgeschlossene Fahrräder. Der Wert der vorhandenen Fahrräder ist Basis für die Festlegung der Entschädigungsgrenze.

Sollen Schäden durch auslaufende Aquarien oder Wasserbetten versichert werden, bedarf es in der Regel eines gesonderten Einschlusses.

Die Glasversicherung benötigen Haushalte mit Isolierverglasung bzw. großer und teurer Verglasung (z.B. Glaswänden), Lärmschutzfenstern und verglasten Dächern. Die Glasversicherung ist gegen Mehrbeitrag versicherbar.

Die sog. Elementarversicherung erstattet Schäden infolge von Überschwemmung, Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch, Schneedruck und Lawinen. Diese Risiken können ebenfalls zusätzlich versichert werden. Die Hausratversicherung ersetzt den nachgewiesenen Schaden in voller Höhe allerdings nicht mehr als die festgelegte Versicherungssumme. Bei Beschädigungen werden die notwendigen Reparaturen übernommen.

Alle Sachen, die abhanden gekommen oder zerstört sind, werden mit dem Neuwert ersetzt. Unter Neuwert ist der Wiederbeschaffungspreis der versicherte Sachen im neuwertigem Zustand zu verstehen. Werden nach einem Schaden beschädigte oder zerstörte Sachen nicht mehr verwendet, so ersetzt der Versicherer den Preis, der bei einem Verkauf dieser Sachen erzielt würde.
 

Gegen welche Schäden ist mein Hausrat grundsätzlich versichert?

Die Hausratversicherung bietet Versicherungsschutz gegen Schäden durchFinanzberatung Kirsten Repp, Hausratversicherung 3

  • Feuer (Brand, Blitzschlag, Explosion sowie Anprall eines Luftfahrzeugs, seiner Teile oder Ladung)
  • Einbruchdiebstahl, Vandalismus nach einem Einbruchdiebstahl, Raub und räuberische Erpressung
  • Leitungswasser (Wasser, welches aus dem Leitungswassersystem der Wohnung oder des Hauses austritt)
  • Sturm (Windstärke 8 oder mehr) und Hagel.

Diese versicherten Gefahren können nicht einzeln versichert werden, deshalb spricht man auch von einer verbundenen Hausratversicherung.
 

Welche Risiken können sonst noch versichert werden?

Bei vielen Anbietern haben Sie auch die Möglichkeit, sich gegen Elementarschäden, wie Erdbeben, Erdrutsch, Hochwasser und Lawinen zu versichern.

Daneben gibt es noch weitere Möglichkeiten den Versicherungsumfang individuell zu erweitern:
 

  • Einschluss oder Erhöhung der Entschädigungsgrenze von Überspannungsschäden infolge Blitzschlag
  • Erhöhung der Entschädigungsgrenze für Wertsachen
  • Einschluss von Fahrraddiebstahl
  • Einschluss einfachen Diebstahls von Wäsche und Gartenmöbeln
  • Einschluss von Einbruchdiebstahl in Kraftfahrzeuge
  • Einschluss von Schäden durch Wasseraustritt aus Wasserbetten und Aquarien
  • Einschluss von Schäden durch Stromausfall am Tiefkühl- bzw. Gefriergut
  • Einschluss von Schäden durch Implosion
  • Einschluss von Elementarschäden (z.B. Erdbeben, Hochwasser)
     

Was ist nicht versichert?

  • Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeiführt wurden.
  • Schäden, die durch Kriegsereignisse und innere Unruhen entstehen.
  • Schäden durch Plansch- oder Reinigungswasser oder Wasseraustritt aus Aquarien oder Wasserbetten (wenn z.B. ein Putzeimer umfällt und einen Teppich verunreinigt).
  • Schäden durch Sturm oder Hagel, die dadurch entstanden sind, dass Türen oder Fenster nicht ordnungsgemäß geschlossen waren (wenn z.B. die Balkontüre offen stand und bei einem starken Unwetter Regenwasser in das Wohnzimmer eindringt; versichert ist jedoch, sofern durch den Sturm eine Scheibe beschädigt wurde und erst dadurch das Regenwasser in die Wohnung gelangte.
  • Schäden durch einfachen Diebstahl (z.B. Wegnahme von Sachen, ohne dass in die Wohnung eingebrochen wurde oder auch ein Trickdiebstahl)
  • Sengschäden, die nicht durch einen Brand entstanden sind (z.B. beschädigtes Sofa durch Zigarettenglut)
  • Schäden durch Kurzschluss und Überspannung an elektrischen Einrichtungen
  • Glasbruch

Einige Anbieter haben ihre Versicherungsbedingungen verbessert, einige der o.g. Ausschlüsse sind bei guten Versicherern dann doch wieder eingeschlossen.
 

Wie hoch sollte man sich überhaupt versichern?

Fast alle Versicherer bieten eine sog. Pauschalberechnung auf Basis der Wohnfläche an. Sofern mind. EUR 650,-- Versicherungssumme je Quadratmeter Wohnfläche angesetzt werden, verzichten die Versicherer auf den so genannten Einwand einer eventuellen Unterversicherung.

Sofern sich Wertsachen in Ihrem Haushalt befinden: In aller Regel sind die Wertsachen nur bis maximal 20% der Versicherungssumme mitversichert.
 

Wo ist mein Hausrat versichert?

Versicherungsort ist die Wohnung, welche im Versicherungsschein genannt wird. Hierzu gehören auch Nebenräume wie Keller oder Waschküchen, welche sich auf demselben Grundstück befinden. Zusätzlich besteht auch Versicherungsschutz für Sachen, die sich in Garagen in unmittelbarer Nähe zur versicherten Wohnung befinden.

Aber eine Hausratversicherung bietet über die so genannte Außenversicherung auch Versicherungsschutz, wenn Sie sich z.B. im Urlaub befinden. Nach derzeitigen Versicherungsbedingungen besteht bei einem vorübergehenden Auslandsaufenthalt weltweit Versicherungsschutz. In den meisten Fällen wird die Entschädigung auf 20% der Versicherungssumme, max. 10.000,- EUR begrenzt.
 

Schadenregulierung

Hat der Versicherungsnehmer Kenntnis von einem Schaden erhalten, so ist er verpflichtet, alles zu tun, um den Schaden so gering wie möglich zu halten. Es müssen z.B. gestohlene Sparbücher oder Schecks bzw. Konten gesperrt werden. Hierzu gehört auch, dass defekte Türen oder Fenster zunächst notdürftig, aber relativ einbruchsicher repariert werden oder ein defektes Schloss umgehend ausgewechselt wird.

Man sollte auch beachten, dass die beschädigten Sachen für eine Besichtigung aufgehoben werden. Selbstverständlich ist jeder Schaden nach Kenntnisnahme dem Versicherungsunternehmen umgehend schriftlich zu melden.

Der Versicherer kann zur Aufklärung der Schadenursache alle notwendigen Auskünfte verlangen. Bei jedem Einbruch oder Raub ist die Polizei zu verständigen. Neben der formalen Anzeige muss der Polizei und dem Versicherungsunternehmen ein vollständiges Verzeichnis aller gestohlenen Gegenstände vorgelegt werden, nach Möglichkeit einschließlich der Rechnungen. Um damit nicht erst im Schadensfall mit der Auflistung beginnen zu müssen, empfiehlt sich, ein Verzeichnis anzulegen, in dem die Gegenstände des Hausrates beschrieben sind. Fotos und Rechnungen sollten diese Sammlung ergänzen.

Für Gegenstände, deren Wert schwer feststellbar ist, sollte man sich Expertisen beschaffen.

Ist bei der Prämienberechnung die Formel "Quadratmeter Wohnfläche x EUR 650,--" angewandt worden, ist i.d.R. sichergestellt, dass der Versicherer im Schadenfall auf die "Einrede der Unterversicherung" verzichtet. Das heißt, das Unternehmen prüft nicht, ob der Hausrat mit der richtigen Summe versichert war, sondern zahlt die Entschädigung in Höhe des eingetretenen Schadens. Die Hausratversicherung ersetzt den nachgewiesenen Schaden in voller Höhe, allerdings nicht mehr als die festgelegte Versicherungssumme. Bei Beschädigungen werden die notwendigen Reparaturen übernommen. Alle Sachen, die abhanden gekommen oder zerstört sind, werden mit dem Neuwert ersetzt. Unter Neuwert ist der Wiederbeschaffungspreis der versicherten Sachen im neuwertigem Zustand zu verstehen.

Werden nach einem Schaden beschädigte oder zerstörte Sachen nicht mehr verwendet, so ersetzt der Versicherer den Preis, der bei einem Verkauf dieser Sachen erzielt würde.

Die Entschädigungsgrenzen für Bargeld, für Urkunden, für Briefmarken, Gold, Münzen und Schmuck sind durch Höchstentschädigungen begrenzt. Diese Grenzen sind je Anbieter unterschiedlich. Die Entschädigungsgrenzen können sich erhöhen, wenn die Wertsachen wie Bargeld, Schmuck, Edelsteine oder Perlen, Briefmarken aber auch Münzen, Gold- und Platinteile sowie Urkunden (inkl. Sparbücher und Wertpapiere) in einem Tresor gesichert werden.

 

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Rechtsschutzvers.
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Rechtsschutzversicherung

Die Rechtsschutzversicherung trägt die finanziellen Kosten eines Rechtsstreits, damit Ihre Interessen gewahrt werden.

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Einzelheiten zur Rechtsschutzversicherung


Finanzberatung Kirsten Repp, Rchtsschutzversicherung
Was ist versichert?

Versichert sind die Risiken

  • des Alltags
  • aus Anstellungs- oder Arbeitsverträgen
     

Was ist nicht versichert?

Folgende Risiken sind vom Versicherungsschutz ausgeschlossen:

  • Abwehr von Schadenersatzansprüchen Dritter, hierfür ist die Haftpflichtversicherung zuständig.
  • Streitigkeiten aus einer vorsätzlich begangenen Straftat
  • Streitigkeiten mit der eigenen Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft
  • Streitigkeiten zwischen Versicherungsnehmer und Personen, die in der gleichen Versicherungspolice mitversichert sind.
  • Streitigkeiten im Zusammenhang mit Spiel- oder Wettverträgen sowie Termin- oder ähnlichen Spekulationsgeschäften
  • Ordnungswidrigkeiten, die vorsätzlich begangen wurden
  • Streitigkeiten, die in Zusammenhang mit Planung, Errichtung, Umbau und Finanzierung von Immobilien entstehen
  • Enteignungs- Planfeststellungs-, Flurbereinigungsverfahren sowie alle im Baugesetzbuch geregelten Angelegenheiten
  • Bergbauschäden, die an Gebäuden oder Grundstücken entstehen
  • Erschließungs- und Anliegerabgaben sowie steuerliche Bewertung von Grundstücken

Streitigkeiten aus Halte- und Parkverstößen

Folgende Kosten sind vom Versicherungsschutz ausgeschlossen:

  • Kosten, die der Versicherungsnehmer übernommen hat, ohne dass er hierzu eine Rechtsverpflichtung gehabt hätte.
  • Kosten, die durch die vierte oder jeder weiteren Zwangsvollstreckungsmaßnahme je Vollstreckungstitel entstehen
  • Kosten für jede Art von Strafvollstreckungsverfahren, deren Geldstrafe oder -buße unter EUR 250,-- liegt.
  • Kosten, die ein Anderer übernehmen würde, wenn keine Rechtsschutzversicherung bestünde.
     

Leistungsarten

Die Privat- und Berufs-Rechtsschutzversicherung enthält folgende Leistungsarten:

  • Schadenersatz-Rechtsschutz für die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen, soweit diese nicht auch auf einer Vertragsverletzung beruhen.
  • Arbeits-Rechtsschutz für die Wahrnehmung rechtlicher Interessen aus Arbeitsverhältnissen
  • sowie aus öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnissen hinsichtlich dienst- und versorgungsrechtlicher Ansprüche
  • Rechtsschutz im Vertrags- und Sachenrecht für die Wahrnehmung rechtlicher Interessen aus privatrechlichen Schuldverhältnissen und dinglichen Rechten, soweit der Versicherungsschutz nicht in der Leistungsart Schadenersatz-Rechtsschutz enthalten ist.
  • Steuer-Rechtsschutz für die Wahrnehmung rechtlicher Interessen in steuer- und abgaberechtlichen Angelegenheiten vor deutschen Finanz- und Verwaltungsgerichten.
  • Sozialgerichts-Rechtsschutz für die Wahrnehmung rechtlicher Interessen vor deutschen Sozialgerichten.
  • Disziplinar- und Standes-Rechtsschutz für die Verteidigung in Disziplinar- und Standesrechtsverfahren.
  • Straf-Rechtsschutz für die Verteidigung wegen des Vorwurfes eines Vergehens.
  • Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz für die Verteidigung wegen des Vorwurfes einer Ordnungswidrigkeit.
  • Beratungs-Rechtsschutz im Familien- und Erbrecht nach Eintritt eines Rechtsschutzfalles für Rat oder Auskunft eines in Deutschland zugelassenen Rechtsanwaltes, wenn die Angelegenheit nicht mit einer anderen gebührenpflichtigen Tätigkeit des Rechtsanwaltes zusammenhängt.
     

Welche Kosten sind versichert?

Bis zu der im Versicherungsvertrag ausgewiesenen Versicherungssumme leistet die Rechtsschutzversicherung für

  • Kosten des eigenen Anwalts
  • Kosten eines Korrespondenzanwalts, wenn das Gericht über 100 Km vom Wohnort des Versicherungsnehmers entfernt ist
  • Gerichtskosten einschließlich Zeugengelder und Kosten gerichtlich bestellter Sachverständiger
  • Gerichtsvollzieherkosten
  • Kosten eines eigenen Sachverständigen
    • zur Verteidigung in Straf- und Ordnungswidrigkeitsverfahren im Verkehrsrecht
    • zur Geltendmachung verkehrsrechtlicher Schadenersatzansprüche bei Auslandsfällen
    • bei Streitigkeiten, denen ein Kfz- Kauf- oder Reparaturvertrag zu Grunde liegt.
  • Reisekosten des Versicherungsnehmers zu ausländischen Gerichten, wenn das persönliche Erscheinen gerichtlich angeordnet wurde.
  • Übersetzungskosten für Unterlagen in Auslandsfällen
  • Kosten der Gegenseite, soweit die Verpflichtung des Versicherungsnehmers zur Erstattung besteht
  • Strafkautionen, darlehensweise bis zu EUR 50.000
     

Wer ist versichert?Finanzberatung Kirsten Repp, Rechtsschutzversicherung 2

Der versicherte Personenkreis im Privat- und Berufs-Rechtsschutz:

  • Versicherungsnehmer
  • Ehegatte oder nichtehelicher Lebenspartner
  • Minderjährige Kinder
  • volljährige unverheiratete Kinder bis zu dem Zeitpunkt, an dem diese erstmalig eine auf Dauer angelegte berufliche Tätigkeit gegen leistungsbezogenes Entgelt ausüben.
     

Wo gilt die Versicherung?

Sie genießen weltweiten Versicherungsschutz, jedoch muss die Wahrnehmung der rechtlichen Interessen in Europa, den Anliegerstaaten des Mittelmeeres, auf den Kanarischen Inseln, den Azoren oder Madeira erfolgen und ein europäischer Gerichtsstand gewählt werden.

Sozialgerichts- und Steuer-Rechtsschutz besteht nur vor deutschen Gerichten.

Beratungen im Familien- und Erbrecht müssen durch einen in Deutschland zugelassenen Rechtsanwalt oder Notar durchgeführt werden.
 

Wann und für was gelten Wartezeiten?

Eine Wartezeit von 3 Monaten besteht im

  • Arbeits-Rechtsschutz
  • Gebäude-, Wohnungs- und Grundstücks-Rechtsschutz
  • Rechtsschutz im Vertrags- und Sachenrecht
  • Steuer-Rechtsschutz
  • Sozialgerichts-Rechtsschutz
  • Verwaltungs-Rechtsschutz

Die Wartezeit in diesen Leistungsarten soll die Versichertengemeinschaft vor Personen schützen, die "noch schnell eine Versicherung" abschließen möchten, weil ein Schadenfall bereits abzusehen ist.

Die Wartezeit entfällt, wenn ein gleichartiger Vertrag bei einer anderen Gesellschaft für das gleiche Risiko bestanden hat und der neue Vertrag lückenlos anschließt.

Keine Wartezeit besteht für Leistungsarten, bei denen ein Schadenfall zeitlich kaum vorhersehbar ist:

  • Schadenersatz-Rechtsschutz
  • Disziplinar- und Standes-Rechtsschutz
  • Straf-Rechtsschutz
  • Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz
  • im Familien- und Erbrecht
  • bei Kauf- oder Leasingverträgen über ein fabrikneues Kfz.



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